DJO Sommerlager 2011 – „Mittelalter – Gaukler, Ritter und Fanfaren“
Das diesjährige Sommerlager stand unter dem Motto „Mittelalter – Gaukler, Ritter und Fanfaren“. Da das Wetter heuer eindeutig besser war (im Gegensatz zum letztem Jahr), mussten wir auch nicht befürchten, dass unsere Rüstungen Rost ansetzen würden. Die Stimmung war auch im Sola 2011 wieder super, was zahlreiche positive Leserbriefe an unsere zeltplatzeigene Lagerzeitung „Donnerbalkengeflüster“ eindrucksvoll belegten.
Bei der Lagereröffnung am Samstag wurde den Teilnehmern mitgeteilt, dass sie einige schwierige Ritterprüfungen in der kommenden Woche zu bestehen hätten und dafür ihren ganzen Mut zusammennehmen müssten. Als Belohnung würde sie „Ritter Mätty I“ nach dieser Woche zum Ritter schlagen. Da alle Teilnehmer die Ritterprüfungen mit Bravour bestanden, dürfen sie nun nach ihrem Ritterschlag den Titel „Ritter“ bzw. „Lady“ führen.
Bei unseren Workshops konnten die Jungs und Mädels ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mittelalterliche Gegenstände basteln. Dazu gehörte beispielsweise Kopfschmuck (der letzte Schrei für das „moderne“ mittelalterliche Burgfräulein) und Perlenbänder, sowie auch ein Lederbeutel, der auf der Innenseite mit einem Spielfeld versehen war (z.B. Mensch ärger dich nicht). Als Spielfiguren konnten sich die Kinder entweder Steine suchen, oder eigene Spielfiguren aus Speckstein herstellen. Dies geschah durch Feilen, mit denen man den Speckstein wunderbar bearbeiten konnte.
Unser allseits beliebtes Geländespiel fand natürlich auch heuer wieder statt und wurde dem Thema entsprechend, recht mittelalterlich gestaltet. Im Wertinger Forst trieben nämlich just in der Zeit des Sommerlagers eine Hexe und ein Inquisitor ihr Unwesen. Nun war es die Aufgabe von jeweils zwei Teilnehmergruppen für die Hexe oder den Inqusitor zu spielen. Dabei konnten sich die Gruppen gegenseitig in Kleinspielen Punkte abluchsen und zu demjenigen bringen für den die Gruppe spielte (Hexe o. Inquisitor). Des weiteren konnten die Gruppen auch gegen Hexe oder Inqusitor spielen, je nachdem für wen sie waren. Am Wegesrand mussten die Gruppen besonders aufpassen. Dort lauerten ihnen die „Vogelfreien“ auf, um ihnen bei schwierigen Wettkämpfen Punkte abzuluchsen. Außerdem nahmen die Vogelfreien auch nach Gutdünken Gruppenmitglieder gefangen, welche dann wieder freigespielt werden mussten. Zu guter Letzt waren im Wald mobile Stationen unterwegs, bei denen sich die Kinder doppelt so viele Punkte erkämpfen konnten wie bei den normalen Wettkämpfen.
Unser Geländespiel war natürlich nur eine von vielen Aufgaben, die unsere „Rittersanwärter“ in der Zeltlagerwoche zu bestehen hatten;-)
Nach den Ritterspielen am Donnerstag war es dann auch endlich soweit. Nachdem unsere Teilnehmer die Ritterspiele erfolgreich hinter sich gebracht hatten, wurden sie zeltgemeinschaftsweise zum Ritter bzw. zur Lady geschlagen. Diese freudige Ereignis wurde mit einem echten Rittermal belohnt, bei dem alle wie im Mittelalter, mit den Fingern essen durften (es gab halbe Göckel). Wie es im Mittelalter Brauch war, wurde natürlich auch gerülpst um dem Mundschenk seine Wertschätzung kundzutun.
Natürlich gab es neben der thematisch mittelalterlichen Ausrichtung des Zeltlager auch heuer wieder Singen am Lagerfeuer, Geschichten, ein Nachtgeländespiel, usw.
Die Stimmung im Sola 2011 war, wie eingangs bereits erwähnt, auch dieses Jahr wieder der Wahnsinn und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden (Teamern + Teilnehmern) ganz herzlich bedanken!!! Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: djo Sommerlager 2012 in Wertingen.
Matthias Rahe (Pädagogischer Lagerleiter 2011)
Anbei einige Impressionen:



