20 Aug

Bericht Sommerlager 2010

Geschrieben von: Matthias Rahe
Bericht Sommerlager 2010

Sommerlager 2010: „Olympia – dabei sein ist alles!“

Das Motto des diesjährigen DJO Sommerlagers hätte diesmal auch anders heißen können: „Atlantis – die versunkene Stadt“. Das Wetter setzte nämlich den Zeltplatz bereits bei den Aufbauarbeiten gehörig unter Wasser und Gummistiefel waren heuer die ständigen Begleiter sowohl von den Teilnehmern als auch vom gesamten Lagerteam. Nichtsdestotrotz war die Stimmung bei allen Beteiligten riesig und jeder hatte mächtig Spaß am Sommerlager 2010.

Ein Teilnehmerbrief, der uns über den zeltlagereigenen Postservice zugestellt wurde, beweist dies: „Das Zeltlager ist sehr gut und echt toll. Ich liebe es! Bloß eine schlammige, nasse Zeit erwischt. Das Thema ist gut.“ (Erik, Zeltgemeinschaft M4)

Bei der Lagereröffnung am Samstag nachmittag wurde den Teilnehmern das Lagerteam mit ihren jeweiligen Aufgabenbereichen (Lagerleitung, Betreuer, Lagerhelfer, Küche, Lagerzeitung) wie üblich vorgestellt. Am Abend wurde dann unser olympisches Feuer entzündet, indem sich die Teilnehmer in einer Reihe aufstellten und die olympische Zeltlagerfackel vom Lagerfeuer bis zum Platz des olympischen Feuers durchgereicht wurde. So war jedes Kind an der Entzündung des olympischen Feuers beteiligt.

Ein besonderes Highlight des diesjährigen Zeltlagers war, dass jede Zeltgemeinschaft ihr Sola-T-Shirt individuell einfärben konnte. Mit Batikfarben war es also jeder Zeltgemeinschaft möglich, ihr eigenes Trikot für die spannenden Wettkämpfe der Woche gestalten.

Die Lagerolympiade mussten wir heuer um das Areal das Zeltplatzes herum gestalten, da wegen des extrem nassen Platzes eine Durchführung dort nicht möglich war. Durch die hohe Flexibilität und Spontanität des Lagerteams (ein großes Lob an dieser Stelle von meiner Seite aus!!!) konnte aber auch die Lagerolympiade, zur großen Freude der Teilnehmer, stattfinden.

Beim diesjährigen Geländespiel, welches ganz auf Olympia ausgerichtet war, spielte das Wetter ausnahmsweise mit. Die Teilnehmer wurden in verschiedene Gruppen mit verschiedenen Charakteren (Manager, Spitzensportler, Sportler, Securitys, Neider) eingeteilt, die in fairen Wettkämpfen versuchen mussten, so viele Sportler wie möglich von der gegnerischen Gruppe in die eigene zu bekommen. Außerdem konnten sich die Teilnehmer an verschiedenen Stationen, die versteckt im Wald aufgebaut waren, Zusatzpunkte erkämpfen.

Die Stadtralley wurde heuer zum ersten Mal von unseren Jungbetreuern Hannes und Tobi komplett in Eigenarbeit organisiert und durchgeführt. Dabei gingen wir komplett (Teilnehmer+Betreuer) nach Wertingen, wo sich die Kinder dann in vorher festgelegte Gruppen aufteilen und verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen müssen. Auch diese Aktion erfreut sich bei den Teilnehmern nach wie vor größter Beliebtheit.

Ebenfalls gut angekommen sind die im letzten Jahr neu eingeführten Waldaufgaben. Dieses Jahr bekamen die Kinder einige Materialien gestellt (einige Meter Schnur, ein Ball, drei Tennisbälle, einige Kunststoffhülsen,usw.) mit denen sie eine möglichst lange Kettenreaktion erzeugen sollten. Es ist unglaublich, wie viele kreative und extrem originelle Kettenreaktionen bei dieser Aufgabe zum Vorschein kamen.

Natürlich gab es auch heuer wieder Aktivitäten wie eine Nachtwanderung, Singen am Lagerfeuer, Baden gehen und verschiedene Workshops wie beispielsweise Basteln. Außerdem gab es dieses Jahr seit langem mal wieder ein paar Gruselgeschichten am Lagerfeuer (natürlich nur für die Teilnehmer, die eine Gruselgeschichte hören wollten).

Der Abschlussabend endete dieses Jahr mit einer großen Medaillenvergabe, bei der jedes Kind eine Medaille mit der Prägung „djo Sola 2010“ vom olympischen Komitee (Lagerleitung) verliehen bekam.

Alles in allem war es trotz der schlechten Witterung wieder ein sehr sehr schönes Sommerlager und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei allen bedanken, die bei der Planung und Durchführung des Lagers beteiligt waren.

Matthias Rahe (Pädagogischer Lagerleiter 2010)

Anbei einige Impressionen:

2 Kommentare bei “ Bericht Sommerlager 2010 ”

  1. Joana Mühlen 20. April 2011 um 15:56 Uhr

    Also:Das Zeltlager ist einfach nur genial! Es ist IMMER lustig und von Heimweh kann gar nicht die Rede sein!
    Jedes Jahr freue ich mich wieder darauf (das Essen ist immer seeehr lecker).

  2. Franziska Reiner 28. Januar 2012 um 11:29 Uhr

    also ich war mit einer Freundin zum ersten mal in dem Zeltlager und mir hat es voll gut gefallen.

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